Dienstag, 4. September 2012

Der Morgen danach (Dritter Teil)

als ich die augen kurz aufmache, schlagen mir sonnenstrahlen ins gesicht. ich schließe sie wieder, versuche gedanken an den gestrigen abend zu finden "ersuch hochzuschrecken merke ich das mein kopf zu schwer ist und ich lasse mich ins kissen sinken. noah schläft noch tief und fest, ich hab keinen plan wo ich bin, an den weg erinnere ich mich gar nicht. ich habe einen wiederlichen geschmack im mund und will nur noch nach hause, ich drehe mich auf die seite und zieh mein handy aus meiner tasche, aber alles leise, aus angst ihn zu wecken. es ist erst halb 9, na toll. ich habe eine neue sms von leonie. "wo bist du? sorry das ich gestern einfach abgehauen bin. ich hoffe du hattest einen schönen abend, kuss" wenn sie wüsste. ich drehe mich um und schaue noah an, erst jetzt fällt mir auch was für schöne gesichtszüge er hat, er ist schön, selbst wenn er schläft und normalerweise finde ich schlafende menschen nicht schön. er hat anscheind bemerkt das ich mich im bett hin und her bewege, er legt seinen arm und mich und zieht mich zu sich. "lass uns noch ein bisschen schlafen", nuschelt er. ich schließe die augen, schlafe auch ein, doch irgendwann ist das verlangen nach dem aufstehen unerträglich, erneut schaue ich aufs handy, es ist kurz vor 11. ich lasse mich troztdem nochmal ins kissen sinken. ich bemerke das noah wach ist, er steht auf und verschwindet aus der tür, doch nach kurzer zeit kommt er wieder zurück, ich setzte mich aufrecht ins bett, mein kopf ist schwer wie ein stein. er beugt sich runter und gibt mir einen kuss auf die wange, ich weiß nicht wie ich reagieren soll und lächele nur. "alles gut?", er geht zum schrank und zieht ein graues tanktop raus das er sich anzieht. "ja schon" ich ärgere mich über meine unfreundliche antworte und sehe vor scharm aus dem fenster. er setzt sich hinter mir aufs bett und drückt meinen oberkörper gegen seinen, dann küsst er meinen hals, aber nur kurz, dann legt er seinen kopf auf meine schulter und schaut auch aus dem fenster. ich will was sagen, aber mir fällt nichts ein. er steht ruckartig auf "komm wir trinken n kaffee" er wirft mir das hemd zu was er gestern getragen hat, während er rausgeht fügt er noch hinzu "kannst das anziehen" ich ziehe es an, es geht zwar knapp aber troztdem viel zu groß und es riecht so gut. ich gehe in die küche wo er gerade kaffee einschenkt, dann hält er mir eine tasse hin. "danke" ich lächele so gut ich es eben kann, dann lasse ich mich auf einen der vier stühle sinken. er lacht "na die letzte nacht macht dir ganz schön zu schaffen was?" ich lache so gut es geht "meinem kopf schon" er lacht, aber man merkt das es ihm auch nicht ganz so gut. ich nehme einen großen schluck kaffee und muss fast brechen, ich hasse kaffee. er macht eine schupplade auf und holt eine packung zigaretten raus "auch eine?" wenn ich an rauchen denke, muss ich würgen: "ja klar." ich stehe auf, hasse mich für diese angewohnheit nie nein sagen zu können und stelle mich neben ihn und zünde die zigarette an und nehme einen langen zug. wir quatschen ein bisschen, über unwichtiges zeug.

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